Mit unserer Wandergruppe waren meine Freundin und ich in Irland und wir waren absolut begeistert von der Organisation. Jeden Tag gab es etwas Neues zu sehen und es wurde nie langweilig. Am ersten Tag nach der Ankunft haben wir eine Wanderung an einem Meeresarm gemacht. Die Fischerei und die Schafszucht sind hier allgegenwärtig und auch die Muschelzucht kann man sich anschauen. Ich hatte früher nie eine Ahnung von Muscheln, aber jetzt bin ich voll informiert. Rund 3, 5 Stunden waren wir unterwegs und haben allerhand wissenswertes über die Traditionen in Irland erfahren. Danach hatte man Freizeit, die man sich selbst gestalten konnte und so haben wir uns ein wenig die Gegend um das Hotel herum angesehen. Am nächsten Tag sind wir zum Croagh Patrick aufgebrochen. Dorthin pilgern viele Leute und so ist man nie allein. Der Aufstieg bis zur ersten Station dauert 2,5 Stunden und dorthin waren wir nun auch unterwegs. Die Atmosphäre, die auf dem bekannten Pilgerweg herrscht, ist wunderschön. Wer mag, kann auch auf den 765 Meter hohen Gipfel steigen, allerdings wird dies nur trainierten Wanderern geraten, denn der Aufstieg kann sich manchmal ganz schön in die Länge ziehen.

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Wir haben uns entschieden, nur zur ersten Station zu gehen und das hat uns auch vollkommen gereicht. Der Pilgerberg hat uns mit einer schönen Aussicht belohnt. Man schaut hinunter auf die Clew Bay und ist einfach sprachlos, wie hübsch Irland sein kann. Danach ging es in das kleine Städtchen Westport, damit man sich dort auch noch ein wenig umschauen konnte.