Als meine Freundin und ich auf La Digue waren, haben wir nicht nur unter Wasser die Gegend unsicher gemacht, sondern auch an Land. Wir sind Wandern gegangen, denn die höchste Erhebung ist der Nid d’Aigles, zu deutsch Adlernest, mit 333 Metern über dem Meeresspiegel. Man kann alleine Wandern gehen und sollte nur im Hotel Bescheid sagen, wo man sich befindet und auf welcher Route man geht, damit nach einem gesucht wird, falls man abends nicht wieder im Hotel erscheint. Wir fanden ohne Probleme den Weg nach oben und hatten eine wirklich schöne Aussicht. Nicht weit weg befinden sich andere Inseln und so konnten wir wirklich weit sehen. Der Westen von La Digue ist am meisten bewohnt. Hier wohnen die Menschen an einem Korallenriff, in dem sich eine größere Lücke befindet, sodass ein offener Zugang zum Meer gegeben ist. Größere Schiffen können so durchkommen und der Tourismus spielt sich hier ab. Der Hauptort ist La Passe, wo sich auch eine Infrastruktur befindet und damit auch die größte Siedlung. Das Klima auf La Digue ist traumhaft. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei 25 bis 30 Grad, was wirklich angenehm ist, aber die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch, sodass man sich erst einmal daran gewöhnen muss.

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Foto: VitalAssistde / pixabay

Manchmal ist es ein wenig windig, aber das vergeht schnell wieder. La Digue liegt außerhalb der Zone der tropischen Stürme und so kann man jederzeit dorthin reisen, um Urlaub zu machen. Es regnet wenig, da es keine hohen Berge gibt. Jeden Tag kann man also die Sonne genießen und das haben wir dann auch getan. (mehr …)