Von 1983 bis 2009 herrschte auf der Insel Sri Lanka Bürgerkrieg. Die kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Tamilen im Osten und im Norden der Insel schwächten den Inselstaat über Jahrzehnte. Wirtschaftliches Rückgrat war der Export von Tee. Doch der Weg in die Hochebenen von Sri Lanka war gefährlich. Lange Zeit waren auch in Colombo Terroranschläge an der Tagesordnung. Seit dem Abschneiden der Versorgungswege der Tamilen herrscht im Land Waffenstillstand. Dieser wenn auch nie mit einem entsprechenden Vertrag bekundete Frieden hat inzwischen wieder viele Menschen dazu bewegt in Sri Lanka Urlaub zu machen. Die Infrastruktur dort ist aber nur bedingt ausgebaut. Seit 2013 erst gibt es einen zweiten Internationalen Flughafen, nun im Süden des Landes. Die Armut der Menschen, die rund 25 Prozent der Bevölkerung trifft, ist auch für Touristen unübersehbar.

Foto: Maren Beßler  / pixelio.de
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Große Pläne für den Tourismus

Die Regierung in Colombo hat natürlich vor den Frieden zu wahren und hat schon viele Anstrengungen unternommen, um den Tourismus weiter auszubauen. So wurden schon viele Touristen-Strände geschaffen, die nicht nur jeden Tag von Treibgut gereinigt werden, sondern auch über Restaurants und Kneipen inzwischen verfügen. Denn man weiß natürlich auch auf Sri Lanka, was ein westlicher Tourist möchte. Selbst Zugfahrten und Rundreisen werden heute Touristen schon angeboten. Ausländische Investoren sind nach dem Bürgerkrieg auch wieder ins Land gekommen. Für 2020 plant man zudem dass man im Tourismus-Bereich bis zu 500.000 Arbeitsplätze geschaffen hat. Dies würde natürlich wieder viele Menschen aus der Armut herausbringen in diesem Land, die jetzt noch unter der Armutsgrenze leben.