Sport im Engadin

Mein Mann wollte im letzten Jahr gern einmal zum Ski fahren in die Schweiz, genauer gesagt in das Engadin. Wir schauten uns nach einem guten Angebot im Internet um und haben doch recht schnell eines der Wellnesshotels Schweiz entdeckt, das uns zugesagt hat. Auch wenn die Dörfer dort in der Gegend doch relativ klein sind, kann man hier wahren Luxus erleben. Ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, aber das Hotel in das wir später eingecheckt haben, hat mich eines Besseren belehrt. Es war ziemlich groß und hatte einen wahnsinnige schönen Wellnessbereich, in dem man auch schwimmen gehen konnte. Das Schwimmen war dann auch unsere erste sportliche Aktivität, denn vor Ort gab es eine Gegenstromanlage.Damit bin ich noch nie geschwommen, aber es hat doch sehr viel Spaß gemacht. Man konnte sie nicht nur ein- und ausschalten, sondern auch den Schwierigkeitsgrad einstellen und so war ich nach einer halben Stunde schwimmen doch recht müde und ausgepowert. Gut gefühlt habt ich mich aber trotzdem und da wir am nächsten Tag wandern gehen wollten, haben wir uns gut auf den Tag vorbereitet.

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Foto: Daarom / pixelio.de

Früh ging es dann für uns ins Bett, damit wir auch früh wieder aufstehen konnten. Unsere Wandergruppe traf sich an einer Bushaltestelle, nicht weit von unserem Hotel weg und schon konnte es losgehen. Was ich wirklich nett fand war, dass die Mitarbeiter in unserem Hotel extra für uns morgens ein Frühstück angerichtet haben, damit wir früh gut in den Tag starten konnten. So waren wir nicht hungrig, als wir losgingen. Das Treffen war nett, alle Gruppenmitglieder haben sich kurz vorgestellt und schon konnte es losgehen. Unsere Gruppe war sehr nett und so konnte man sich gut unterwegs auch ein wenig unterhalten. Der Anstieg war zwar anstrengender, als ich ihn mir vorgestellt habe, aber dank meiner neuen Wanderschuhe hatte ich einen guten Grip und bin nicht weggerutscht. Der Anstieg dauerte 2 Stunden und zwischendurch hatte man immer einmal wieder einen wirklich guten Ausblick auf das Tal, aus dem wir hochgekommen sind. Überall waren Bäume und dadurch war es eigentlich auch ganz angenehm im Engadin Wandern zu gehen. Wären diese Bäume nicht gewesen, wäre es einfach zu warm, aber so war es genau richtig.