Schweden – ein Paradies für Biker

Um in Schweden Motorrad fahren zu können, muss man nicht besondere Schulungen durchmachen. Was man haben sollte vor dem Aufbruch in dieses nordeuropäische Land zum Biken ist aber eine Motorradversicherung, die auch Unfälle in Schweden abdeckt. Für Biker ist Schweden ein wahres Eldorado. Es lässt sich hier wunderbar biken – auf Schotterpisten und natürlich auch auf der Straße. Oftmals fährt man hier mit dem Motorrad stundenlang durch die Gegend, ohne auch nur einer Menschenseele zu begegnen. Stattdessen kann es sein, dass man auf zahlreiche Rentiere trifft, die gerade auf der Piste ihren alltäglichen Spaziergang absolvieren. Rentiere haben in Schweden Vorfahrt. Vor ihnen wird auch auf den bekannten Schildern gewarnt. Denn ein Zusammenprall zwischen Motorradfahrer und Rentier kann für beide tödlich enden.

Foto: magicpen  / pixelio.de
Foto: magicpen / pixelio.de


Kaum Infrastruktur

Infrastruktur gibt es auf dem Land in Schweden kaum. Grund dafür ist, dass die Samen, die hier leben, überwiegend Selbstversorger sind. Wer daher mit dem Motorrad in Schweden längere Strecken übers Land fahren möchte, der sollte auf jeden Fall darauf achten, dass er genügend Proviant mit im Gepäck hat. Supermärkte gibt es nur in den größeren Städten. Metzger, Bäcker und kleine Lebensmittelläden, in denen man sich mit dem Nötigsten eindecken kann, gibt es auch auf dem Land. Doch die Motorradfans stört das wenig. Ebenso wenig, dass sie Campen müssen. Denn auch Hotels gibt es übermäßig viele nicht in Schweden. Vor allem eben nicht auf dem Land. Wildcamping ist in Schweden aber erlaubt. Man spricht hier vom sogenannten Jedermannsrecht, das hier in Anspruch genommen werden kann.