Italien ist ein allseits beliebtes Reiseziel für Deutsche und auch für andere Europäer. Viele kommen auch aus Asien oder den USA in dieses wunderschöne Land, das bekannt ist für seine Weine, für seine Landschaft und für seine Öle und den Käse und natürlich für die typische italienische Lebensart, die allerdings in den meisten Fällen doch ein Mythos ist. Denn auch in Italien geht es knallhart zur Sache. Denn auch hier benötigt man eine Fahrzeug Versicherung und nicht nur ein Auto, einen coolen Hut und eine Sonnenbrille, um den typischen italienischen Macho raushängen zu lassen. Doch ob Rom oder Mailand, die meisten Urlauber reisen mit dem Auto an. Und diese Anreise muss erst einmal bewältigt werden. Die Anreise mit dem eigenen Auto hat den Vorteil, dass man unabhängiger ist von den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Auto kann von Europäern auch ohne Probleme ohne besondere Erlaubnis auch für Ausflüge genutzt werden.

Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de


Achtung Bußgelder

Wer sich aber auf Italiens Straßen begibt, der sollte wissen, dass dort strenge Regeln herrschen. Denn das lockere Fahren ist in Italien nicht so wie in Filmen dargestellt. Der Bußgeldkatalog in Italien ist sehr umfangreich und vor allem sind die Bußgelder sehr hoch. Doch ein bisschen kann man aufatmen. Denn Italiens Bußgeldkatalog kennt keine Punkte und kein Fahrverbot. Allerdings sollte man sich darauf gefasst machen, dass wenn man die Strafe nicht vor Ort zahlt, dass dann der örtliche Vollstreckungsbeamte tätig wird. Denn zwischen Italien und Deutschland herrscht ein bilaterales Abkommen, das das Eintreiben von Bußgeldern im jeweils anderen Land ermöglicht. Wenn jedoch ein Fahrverbot in Italien aus irgendeinem Grund ausgesprochen werden sollte, dann gilt dies nicht für Deutschland. Doch keine Angst: Das italienische Verkehrsrecht unterscheidet sich natürlich nicht gravierend von anderen Verkehrsordnungen Europas.

Verboten: Handy am Steuer

Auch die italienischen Behörden sehen es nicht gerne, wenn man das Handy in der Hand hält und gleichzeitig das Steuer. Wie in Deutschland gilt in Italien ein striktes Handyverbot am Steuer. Die Codia della Strada, sieht dies in Artikel 173 vor. Danach ist das Telefonieren mit einer Freisprechanlage möglich und auch Kopfhörer sind erlaubt. Anders als in Deutschland sind die Italiener aber bei der Höhe vom Bußgeld nicht zimperlich. 160 Euro werden fällig, wenn man beim Telefonieren im Auto erwischt wird.