Mein Freund und ich waren gerade auf Madeira unterwegs. Wir hatten schon sehr viel erlebt. Wir waren schon auf einem typischen Markt auf Madeira, haben eine Wanderung durch die Baumheidewälder und dort ein Picknick gemacht, sind schon im Meer in der Brandung schwimmen gegangen und in den Naturschwimmbecken in Porto Moniz geschwommen. Unser heutiger Ausflug, den wir auch wieder mit unserer Wandergruppe gemacht haben, führte uns in den Norden von Madeira. Wer dort nicht expliziert hinfährt, kommt auch nicht in den Norden und das, obwohl er doch so wunderbar ist. Meiner Meinung nach sollte man unbedingt einmal in den Norden von Madeira fahren, wenn man sich schon auf der Insel befindet, denn nur so kann man einen kompletten Eindruck von Madeira bekommen. Wir haben uns also in den Norden aufgemacht. Früh morgens nach dem Frühstück ging es los. Mit dem Bus fuhren wir in Richtung Norden, um als erstes den höchsten Berg von Madeira zu besteigen. Der Pico Ruivo ist 1862 Meter hoch und schone eine kleine Herausforderung. Der Norden ist sehr hübsch. Zerklüftete Felsen, karge Landschaften, überall ein wenig Geröll, aber mittendrin auch wieder richtig schöne, grüne Landschaften.

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Foto: dietmaha / pixabay

An den Norden könnte ich mich gewöhnen. Nachdem wir auf den Berg gewandert sind und eine schöne Aussicht genießen konnten, ging es für uns und die Reisegruppe weiter nach Santana. Dort konnten wir die einheimischen Spezialitäten genießen und die typischen, hübschen mit Stroh bedeckten Bauernhäuser auf Madeira besichtigen. Rund 4 Stunden waren wir unterwegs und dieser Ausflug in den Norden hat sich wirklich gelohnt. Ich war begeistert und mein Freund auch.