Das macht Phuket besonders

Es gibt eine ganze Reihe von Dingen, die man über Phuket weiß: Die Insel hat sehr viele schöne Strände und sie gilt als „Perle der Andamanensee‘. Doch die meisten kennen die Insel tatsächlich erst seit den Berichterstattungen an Weihnachten 2004, als hier und der Region mehr als 200.000 Menschen den Tod fanden. Schuld daran war ein Seebeben vor Sumatra und der darauffolgende Tsunami. Dieser suchte die Insel heim und zerstörte dort weite Teile der Infrastruktur. Heute hat sich die Insel wieder erholt und erstrahlt in neuem Glanz. Die meisten Touristen, die schon vor 2004 hier waren und sogar das schreckliche Beben miterleben mussten und überlebt haben, kamen wieder. Für viele Touristen wird die Region um Phuket aber auch für immer mit schrecklichen Erinnerungen verbunden sein, weil sie hier ihre Liebsten verloren.

Foto: Katharina Wieland Müller  / pixelio.de
Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de


Die Vorgeschichte

Viele kennen aber die Vorgeschichte von Phuket überhaupt nicht. Dabei wurde die Insel erstmals vor ca. 2200 Jahren erwähnt, und zwar vom griechischen Philosophen und Seefahrer Ptolemäus. Lange Zeit geriet die Insel aber in Vergessenheit. Erst in den 1970er Jahren wurde sie erst von Rucksacktouristen und dann von den Familien entdeckt. Die Infrastruktur der Insel ist heute sehr gut ausgebaut. Die rund 600.000 Menschen, die auf der Insel leben, sind gegenüber Fremden sehr aufgeschlossen. Dies hat auch etwas damit zu tun, dass die Insel und ganz Thailand niemals unter Fremdherrschaft standen. Die Könige von Thailand haben stets dafür gesorgt, dass dieses Schicksal ihrem Volk erspart bliebt. Thailand ist zudem heute das mit westlichst geprägte Land von Asien.