Oman expandiert im Tourismus

Der heutige Sultan legte einst in den 1970er Jahren den Grundstein für den Tourismus im Oman. Ohne dessen fortschrittlichem Denken wäre es sicherlich nicht zum Ausbau des Tourismus gekommen bzw. vielleicht gar nicht zu dessen Ausbau. Denn anders als seine Vorgänger dachte der Sultan weniger eng am Islam orientiert, obwohl er auch das religiöse Oberhaupt des Oman ist noch immer, sondern auch orientiert an der westlichen Welt. Dieser hat sich der Oman aber schon im 19. Jahrhundert geöffnet, als es formal die Briten ins Land holte als Schutzmacht. Dies verhinderte jedoch auch, dass der Oman jemals als Kolonialland angesehen wurde. Wer heute seinen Blick durch den Oman schweifen lässt, der wird feststellen, dass sich neben Palästen und Villen auch noch andere große Gebäude hier befinden. Es sind Krankenhäuser, Schulen und sonstige Einrichtungen. Diese wurden für die Bevölkerung geschaffen.

Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de
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Auf den Rundreisen Oman kann man auch mit einem wenig geschulten Auge sehen, dass hier ein anderes touristisches Konzept verfolgt wird und wurde, als in anderen Touristenländern. Zudem gibt es im Oman weniger prunkvolle und auch sehr viel weniger protzige Baudenkmäler, die aus den Pedro-Dollars erbaut wurden. Vielmehr hat der seit den 1970er Jahren herrschend und kinderlose Sultan viel Geld in Bildung, Gesundheit und den Tourismus gesteckt. Doch natürlich hat man auch hier schöne Paläste und es gibt auch viele orientalische Villen zu sehen. Doch von den meisten Investitionen profitieren tatsächlich die Bürger dieses Wüstenstaates. Doch anders als in Dubai oder in Abu Dhabi setzte man bei den Touristenprojekten nicht auf „immer höher“. Man baut lieber die Infrastruktur weiter aus und legt Wert darauf, dass man kleine Marinas und in die Natur eingebettete Golfplätze schafft.

Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de
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Oman – Kleidung und Tradition

In Frankreich ist die Burka inzwischen verboten und auch der Burkini (der Badeanzug der muslimischen Frau) steht auf der Liste dessen, was die westliche Welt den Muslimen aberkennen möchte. Dabei ist das Burka-Verbot durchaus nachzuvollziehen. Doch hier gehen die Meinungen der Menschen weit auseinander. Im Oman ist es aber keine Frage, dass sich eine Frau in eine Burka hüllt. Es gibt allerdings auch jüngere Menschen im Wüstenstaat Oman, die sich dieser Tradition nicht mehr verpflichtet fühlen und dies auch von ihren Familien zugestanden bekommen, wenn sie sich freizügiger, auch in westlicher Kleidung zeigen. Die Touristen sollten die Kleidervorgaben respektieren. Natürlich muss keine Touristin in einer Burka herumlaufen. Doch insbesondere am Strand und beim Besichtigen von einer Moschee gelten besondere Regeln.

Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de
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Kleidung für den Strand im Oman

Eine Oman Rundreise führt einen automatisch auch an die schönsten Strände in diesem Wüstenstaat. An Kleidung sollte sich für den Sommer leichte, normale Kleidung befinden. Diese kann man hier das ganze Jahr tragen. Die Wahl der Outfits sollten aber den Gepflogenheiten des Landes angepasst sein. Das heißt Oberarme, Knie und Schultern sollten stets bedeckt sein. Das Tragen von einem Bikini ist taub. Und nackt baden ist an den Stränden und auch den Hotelpools nicht erlaubt. Wenn eine Frau sich einen Badeanzug einpackt, reicht das aus. Die Männer sollten sich Badeshorts zulegen und nicht gerade in der String-Tanga-Badehose an den Strand gehen. Die einheimischen Frauen gehen im Oman entweder bekleidet ins Wasser oder sie tragen einen Burkini. Gerade über letzteres Kleidungsstück ist in den letzten Wochen an europäischen Stränden eine heftige Diskussion ausgebrochen.

Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de
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Es gab eine Zeit und die ist noch nicht sonderlich lange her, da galten Oman Reisen nur als etwas für Individualisten und Abenteurer. Hier musste man noch Campen oder auf die Gastfreundschaft von den Einheimischen hoffen. In diesem Bereich hat sich in den letzten Jahren wirklich sehr viel getan. Was aber geblieben ist, das ist die Gastfreundlichkeit der Einheimischen. Noch immer begegnen sie einem mit einem Lächeln und helfen sofort, wenn Not am Mann ist. Hier gibt es keine Religionsfragen bei der Hilfe – jeder wird begrüsst und offen empfangen. Das liegt wohl daran, dass der Sultan Qaboos, der bereits seit mehr als 40 Jahren hier regiert, einiges für das Land getan hat und es so wirtschaftlich nach vorne gebracht hat. Dabei wurde aber nicht die eigene Kultur untergraben, sondern alles wurde in Einklang gebracht. So ist das Sultanat Oman heute zu einem Feriengebiet geworden, was sehr lohnenswert ist. Schöne luxuriöse Häuser, gezielte Ausflüge, gepflegte Strände und eine einmalige Möglichkeit, interessante Landschaften zu erleben – all das ist der Oman.

 

Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de

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Manchmal soll es doch etwas Besonderes sein, wenn man mit der ganzen Familie in die Ferien startet. Doch was offen bleibt ist dann immer die Frage, wohin soll es gehen, wenn es mal nicht an die üblichen Plätze sein soll. Ein ganz besonderes Land ist der Oman. Auch wenn viele das Land nicht kennen und schon beim Namen Vorurteile entwickeln, so ist dies leider falsch. Denn der Oman zählt zu den Ländern, die einen sanften Tourismus fördern und das machen sie sehr gekonnt und sehr gut. Hier Kultur und auch die Identität wird in dem Land gewahrt und trotzdem steht man den Touristen sehr offen und freundlich entgegen. Daher wären Ferien Oman sicherlich einmal eine ganz andere Reise, aber eine Reise, die ein Erlebnis für die ganze Familie werden kann. Jeder kann hier seinem Interessengebiet nachgehen. Ob es nun Shoppen ist auf Basaren oder Boutiquen, Kultur über den ganzen Tag verteilt, Sport in allen Varianten, mit Klettern, Wandern, Schwimmen usw. oder auch einfach nur das Abenteuer erleben – für jeden ist etwas dabei.

 

Foto: M. Hermsdorf  / pixelio.de

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